Monomeres Vinylchlorid (VCM) in der Herstellung von PVC
Gegen Ende der 1960er Jahre entdeckte die Industrie, dass monomeres Vinylchlorid (VCM), aus dem Polyvinylchlorid (PVC) produziert wird, eine mögliche Gefahrenquelle für ihre Mitarbeiter darstellt. Beobachtet wurden vor allem Fälle von Acroosteolyse (Resorption von Fingerknochen) beim Reinigungspersonal von Autoklaven.
Vor diesem Zeitpunkt war diese Substanz für den Menschen nicht als substanziell risikobehaftet betrachtet worden. In weiterer Folge wurde in den frühen 1970er Jahren bekannt, dass stark exponierte Mitarbeiter auffällig oft einen extrem seltenen Lebertumor entwickelten.
Einmal erkannt, agierte die Industrie in voller Transparenz, indem sowohl das Problem anerkannt, sowie die Maßnahmen des Arbeitsschutzes schnellstens implementiert wurden. Heute ist die Herstellung von VCM hochgradig reguliert und sorgfältig überwacht, um die Sicherheit der Beschäftigten zu garantieren.
Außerhalb der Produktionsstätten von PVC gab und gibt es keine Gefährdung von Menschen durch VCM-Emissionen.
Antworten auf die Fragen
- Wie reagierte die PVC Industrie, um ihre Mitarbeiter zu schützen, nachdem man erfahren hatte, dass VCM eine kanzerogene Substanz ist?
- Wie wird die VCM-Exposition in heutigen Produktionsanlagen kontrolliert?
- Gibt es ein VCM-Expositionsrisiko für Menschen, die in der Nähe von PVC Produktionsanlagen leben?
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